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Den Gartenteich vor zuviel Grünzeug schützen

 

Algen Algen dienen manch einem Bewohner eines Gartenteiches als Nahrungsquelle. Deshalb sind sie in nicht zu großer Konzentration durchaus nützlich, beispielsweise die in Gartenteichen häufiger anzutreffenden Fadenalgen und Schwebealgen. Einige Faktoren begünstigen jedoch deren übermäßiges Wachstum, sodass Sie dem Ökosystem "Teich" schaden.

Zu diesen Faktoren zählen die Wärme des Wassers und eine sehr hohe Konzentration von Nährstoffen für die Algen. Beide Faktoren kann man als Gartenbesitzer eingrenzen. Gegen allzu warmes Wasser, das Algenwuchs begünstigt, helfen am Teichrand gepflanzte Schattenspender. Sie schützen den Teich vor zu intensiver und zu lang andauernder Sonnenbestrahlung. Als Schatten spendende Ersatzlösung taugt auch ein dekorativ aufgestellter Sonnenschirm. Eine weitere Lösung sind Schwimmpflanzen wie Seerosen oder Lotos.

Generell sollte der Teich nach Möglichkeit nicht zu flach sein. Eine Wassertiefe ab etwa 40 Zentimetern verhindert, wie die Schattenspender, ein schnelles Aufheizen des Wassers. Das ist gut für den Teich, schlecht für die Algen.

Gegen einen zu hohen Nährstoffgehalt des Wassers helfen beispielsweise einige mit den Algen um Nährstoffe konkurrierende Pflanzen im Wasser. Froschbiss und Krebsscheren eignen sich besonders dafür. Sie wurzeln nicht auf dem Grund, sondern sind Schwimmpflanzen, die sich Nährstoffe direkt aus dem Wasser holen. Eventuell denken Sie als Besitzer auch einmal darüber nach, Ihren Teich um einen künstlichen Bachlauf zu erweitern. Dadurch steigt der Sauerstoffgehalt des Wassers, Nährstoffe halten sich dort nicht mehr derart lange wie zuvor. Als Ersatz für einen dekorativen Bachlauf, kann auch ein Pumpsystem eingesetzt werden. Achten Sie darüber hinaus beim eventuellen Füttern von Fischen, dass Sie nicht zuviel Futter ins Wasser geben. Überschüssiges Futter löst sich auf und dient wiederum nicht nur Fischen, sondern auch Algen als Nährstoff. Neben konkurrierenden Pflanzen verhindert auch manch tierischer Teichbewohner einen zu intensiven Algenwuchs im Wasser. Er frisst ebenfalls die nahrhaften Schwebeteilchen im Wasser und zeigt sich damit als weiterer Konkurrent der Alge. Teichmuscheln beispielsweise eignen sich hervorragend im Kampf gegen wuchernde Algen.

Als ganz akute Maßnahme nehmen Sie bei den so genannten Fadenalgen einfach einen längeren Stock, den sie ins Wasser tauchen. Wickeln Sie die Pflanzen dann einfach um diesen Stock und ziehen Sie sie heraus. Als einzige Maßnahme ist dies wohl eher ungeeignet, aber als schnell helfende Ergänzung taugt dieses "Algenangeln" ganz gut. Kescher und Harken eignen sich gut als Alternative für den Stock.

(c) Pictures: Photocase.com (1)

 

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